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Fotos: Manfred Lowien
Plakat: A. Krieg
info@arteleum.de
Webdesign: © web-2-you

 

" Komm mir nicht zu fern "

Stückbeschreibung

Ein Stück über Nähe – Distanz – Räume
DIE NEUESTE PRODUKTION DER
„SCHATTENSPRINGER“

Dreizehn Menschen leben, wohnen und arbeiten zusammen ... ihre Herkunft und ihre Voraussetzungen sind höchst unterschiedlich, ihre Wünsche und Bedürfnisse sind es auch. Manche haben ein Verhältnis zueinander wie Feuer und Wasser. Aber sie müssen miteinander auskommen – oder auch nicht …

Sie treffen immer wieder aufeinander, gewollt oder ungewollt. Manchmal wird auf das große Rendezvous gewartet, auch vergebens, manchmal kommt es zu völlig unerwarteten Begegnungen. Die Räume, in denen sie stattfinden, werden nur angedeutet. Die Grundgefühle und Emotionen der Beteiligten rücken dafür umso mehr in den Vordergrund.

Dabei wird klar, dass die Beteiligten ein am-bivalentes Verhältnis zu „Räumen“, zu Nähe und zu Distanz, besitzen. Manche kapseln sich ab, schließen sich ein, obwohl gleichzeitig eine große Sehnsucht nach Kontakt und Nähe besteht: Was wir am meisten lieben, macht uns die größte Angst.

Das Leben ist voller Widersprüche. Die Folgen sind fatal: Nach außen hin geben sich die Beteiligten freundlich, hintenherum finden – im privaten wie im öffentlichen Bereich – Ausgrenzung und Mobbing statt. Es gibt Täter und Opfer, doch sind andererseits die dreizehn Menschen so beschaffen, dass die Rollen keineswegs immer eindeutig sind.

Vor allem aber: Ausgrenzung und Mobbing sind bloße Ventile, die auf Dauer die Spannungen nicht lösen können. Im Gegenteil: diese steigern sich bis ins Unerträgliche, bis es zu der unvermeidlichen „Explosion“ kommt. Ausgelöst dadurch, dass es eine Beteiligte einfach nicht mehr aushält.

Selbstverständlich gibt es von Anfang an auch Anziehung, Faszination, Dynamik: „neue Räume“ tun sich auf, gerade dort, wo es am wenigsten erwartet wird. Und deshalb ist die Geschichte der dreizehn Menschen auch eine spannende, führt durch alle Höhen und Tiefen, bereitet dem Zuschauer kein klassisches Happy End, aber lässt auch Hoffnung zu.

 

 

SchauspielerInnen:  
Pia Dimitrikos, Gelegenheitsarbeiterin Martina Mayer
Katharina Cavalla, Opernsängerin Isabella Katz
Peter Holzwarth, Unternehmer Siegfried Wagmann
Frau Johanna, Hotelfachfrau Hilde Striebel
Kate Lindemann, Stewardess Monika Maurer
Marie Maili, Studentin (32. Semester) Sabine Lowien
Frau Maja, „Leichtigkeit!“ Claudia Heske
Ingrid Primel, z.Z. nicht beschäftigt Ulrike Schley
Lilly Robert, Tänzerin Sandra Nikolai
Max Schulz, Hausmeister Christoph Fischer
Felix Sonnenschein, Künstler Stefan Birk
Ulli Streif, Fernsehtechnikerin Aurelia Clenet
Manfred Wesen, Buchhändler Martin König
Ober Wolfgang Kapp
   
Produktionsleitung: Bertram Goldbach
Regie: Wolfgang Kapp
Regieassistenz, Technik: Bernd Supp
Musikzusammenstellung: Sabine Lowien
Fotos: Manfred Lowien, artLowien
   
Dauer des Stückes: 100 Min. zzgl. Pause


 
 
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