Die Schattenspringer

 
 
 
Logo Aktion Mensch
 
Träger
Logo Diakonisches Werk Freiburg
 

Hauptsache Shakespeare

Person in mittelalterlichem Kostüm, lächelnd mit ausgebreiteten Armen.
"Hauptsache Shakespeare" entführt die ZuschauerInnen mitten in eine Theater-probe, in deren Verlauf die Schauspieler-Innen mit sehr viel Lust (manchmal Frust), mit Ausdruck, Rhythmus, Wortspielereien und nicht zuletzt bewegenden Liebensszenen sich dem Geiste Shakespeares nähern (Romeo und Julia lassen grüßen...). 
 
Bei diesem Experiment verlassen "Die Schattenspringer" bewusst ausge-tretene Pfade, springen auf, unter, neben und in ein Gerüst, das den Mittelpunkt der Bühne darstellt und zunächst die Trennung der verfeindeten Familien Romeos und Julias versinnbildlicht.
 
Zeitlose Zitate aus Shakespeares Hamlet geleiten die Zuschauer-Innen durch das Stück. Sie führen die verschiedenen Romeos und Julias an diverse Orte mit unter-schiedlichsten Vorzeichen und tragen so dazu bei, die Schatten des Familienstreites zu beseitigen. Das Gerüst füllt sich mit Leben und wird mehr und mehr zum Symbol zwischenmenschlicher Beziehungen. 
 
Natürlich geht das nicht problemlos vonstatten, wie sagt der Puck aus dem Sommernachtstraum spöttisch: "Oh ich führ Euch kreuz und quer, kreuz und quer!"
 
Nicht nur Romeo und Julia, nicht nur dem Shakespeare Experten bei seinem Vortrag einer Sonett, sondern - ganz nach dem Geschmack des Puck - auch dem Publikum wird es so ergehen. Gut, dass ab und zu der Bühnenrequisiteur das bedenklich wackelnde Gerüst, aber auch den Gang der Dinge überprüft und erklärt...
 
Lassen Sie sich nun für einen Abend in die Welt des Theater entführen, in der keine fertige Geschichte geliefert, dafür aber viel ausprobiert, gelacht, getrickst, manche Spiele gewonnen und einige auch verloren werde. 
 
Ganz sicher bietet Ihnen dieser Abend:
ALLES-AUSSER-GEWÖHNLICHES-THEATER !!!
Dauer des Stückes
ca. 70 min ohne Pause
 

Reaktionen

Zeitung zum Sonntag
"Wer über seinen Schatten springt, gerät ins Licht, womöglich gar ins Rampenlicht. (...) Wenn Romeo etwa seine "Göttin" Julia anbetet, dann berühren die Worte nicht, weil der, der sie spricht, spastisch gelähmt ist, sondern weil er auf seine besondere Art und ganz einfach zugleich die Tiefe von Gefühlen offenbart."
(06.05.2001)
 
Zuschauer*innen
"Faszinierend und überzeugend, souverain, mit Witz und Ironie - Shakespeare wäre sicher erfreut! Danke!"